Eine Reise ins Sprachland mit Bestsellerautor Axel Hacke
Magazin | Journal Lifestyle, Kultur, Südafrika
Warum nicht ein gutes Buch vorstellen, das uns zum Schmunzeln bringt! Mit Axel Hacke werden Sie sicher Freude haben; wir hatten sie jedenfalls ;-)
„Im Bann des Eichelhechts und andere Geschichten aus Sprachland“ ist das neueste Werk von Axel Hacke, das absolutes Lesevergnügen verspricht. Es stammt aus einer großen Kiste in seinem Büro, in der er seit über 15 Jahren sprachliche Funde von Lesern, Inseraten, Schildern, Werbungen, Speisekarten und Zeitungen gesammelt hat. All diese Funde haben kleine überraschende Fehler und Unzulänglichkeiten gemeinsam. „Das wird Ihnen sicherlich gefallen“, schrieben die Finder an den Autor, der auch eigene Anekdoten auf alten Quittungen und Bierdeckeln sammelte.
Eine einzigartige Sammlung von Geschichten
Als der Berg an Geschichten wuchs, fragte sich Axel Hacke, was er mit den zahlreichen Leserbriefen und Notizen anstellen sollte. Der Blick auf sprachliche Verwirrungen, Missverständnisse und schlechte Übersetzungen offenbarte ihm eine einzigartige Welt an Geschichten, die nur mit der Sprache zu tun hatten, und so wurde in Hackes Fantasie das Sprachland geboren. „Das könnte ein wundervolles Buch werden“, dachte er. „Ein lustiges, verträumtes, versponnenes Sprachspielbuch.“
„Denken Sie ein Buch“
Der entscheidende Anstoß für „Im Bann des Eichelhechts und andere Geschichten aus Sprachland“ kam durch eine E-Mail eines Herrn B., der in Agde am Canal du Midi ein Schild fotografierte und es an Hacke sendete: „Bootsverleih mit oder ohne Lizenz – Denken Sie ein Buch“. Für Hacke war dies ein Schicksalszeichen, das lange verdrängte Projekt endlich in die Hand zu nehmen. Nach vielen Jahren des Sammelns machte er sich daran, das gesamte Material aus Ecken und Regalen sowie dem Computer zusammenzutragen und ein Buch daraus zu gestalten.
Ein Land voller Sprache
Axel Hackes Sprachland ist das einzige Land der Welt, das vollständig aus Sprache besteht. Direkt hinter dem Buchdeckel gibt es eine eigens entworfene Landkarte mit einem Herzeleid Meer, einer Bäckerei für unempfindliche Donuts und den vergrabenen Griesbreibergen. Es wird rasch klar: Man darf herzlich lachen über Axel Hackes neues Buch, in dem Zeit in Verwöhnminuten gemessen wird, die Menschen in Schlafanfallbüros arbeiten, Ganskörpertattoos besitzen und das Wort „Reißverschluss“ als „Rajs-ferszlus“ schreiben. In den Geschichten kommen Arten wie der Eichelhecht, der Rächerlachs und der Aschenpudel vor, und es wachsen schwarzäugige Erbsen sowie die seltenen Tiftrienen.
Frittierte Caprihosen und gebogene Zahlen
Als Leser kann man sich dem Staunen und Schmunzeln kaum entziehen: In Axel Hackes Sprachland interessieren sich die Menschen nicht für die schnöde Wirklichkeit, die korrekte Sprache oder das richtige Schreiben, sondern für das Gegenteil: das Falsche, das Lächerliche, das Hoch- und Tieftrabende, das Irre und die Poesie, die sich daraus ergibt. Es gibt gerade und gebogene Zahlen, man isst frittierte Caprihosen und genießt Gerichte mit amüsanten Namen wie „Kleine Kopffüßer ertranken“.
In Zeiten, in denen echtes Reisen beschwerlich geworden ist, kann man mit Axel Hacke in dieses nahe und doch so ferne, lustige, träumerische Sprachland eintauchen und unbeschwerte Stunden verbringen – am besten mit einem Glas Ihres Lieblingsweins!
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen!
„Im Bann des Eichelhechts und andere Geschichten aus Sprachland“ von Axel Hacke, Kunstmann Verlag, www.kunstmannverlag.de