Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Kostenloser Versand ab 18 Flaschen (DE)
Versand innerhalb von 24h
Höchste Sicherheit beim Einkauf
Kompetente Hotline: +49 (0)8192 - 9337370

Cyril Ramaphosa's Ansprache zur Dritten Corona Welle


Aktuelle Situation

In Südafrika steigen die COVID-19-Zahlen wieder an. Seit dem 31. Mai gelten wieder die Level 2 Beschränkungen. Die Ausgangssperre wurde angepasst: Innen maximale 100 Personen, außen 250. Abstandsregeln sind verpflichtend oder werden je nach Raumgröße angepasst. Masken- und Quarantäneprotokolle sind weiterhin wirksam.

Fakten

  • 480.000 Beschäftigte im Gesundheitswesen haben die Impfung mit Johnson & Johnson erhalten.
  • 67% aller Beschäftigten im Gesundheitswesen sind geimpft.
  • In den letzten zwei Wochen wurden 480.000 Biontech/Pfizer verabreicht, mit der zweiten Impfung nach 42 Tagen.
  • In den kommenden Tagen werden 1 Million Dosen an besonders gefährdete Gruppen gegeben.
  • 3 Millionen Menschen sind im elektronischen Impfregister registriert.
  • Insgesamt gibt es etwa 400 Impfzentren im Land.
  • Südafrika hat Impfstoff für 40 Millionen Erwachsene gesichert (bei einer Gesamtbevölkerung von ca. 58,5 Millionen), darunter 31 Millionen Dosen von Johnson & Johnson (Einmalimpfung, in Südafrika produziert) und 20 Millionen Dosen von Biontech/Pfizer. Die Auslieferung von Johnson & Johnson verzögert sich aufgrund von Problemen in den USA.
  • 1,3 Millionen Dosen von Pfizer sind bereits geliefert worden. Weitere 630.000 Dosen folgen; bis Ende Juni sollen insgesamt 2,5 Millionen Dosen ankommen. Die Verteilung in abgelegene Regionen gestaltet sich aufgrund der Kühlkette herausfordernd.

Südafrikas Alkoholindustrie

Die Alkohol- und Weinindustrie in Südafrika hat stark unter den Lockdowns gelitten. Monate lang durfte kein Alkohol im Binnenmarkt verkauft werden. Ca. 80 Weingüter wurden geschlossen, was zu tausenden Arbeitsplatzverlusten führte. Die Branche beurteilt die jüngsten Entscheidungen positiv.

Die South African Liquor Brandowners Association (SALBA) begrüßte am 30. Mai 2021 die Ansprache von Präsident Cyril Ramaphosa. Die Branche unterstützt Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und setzt auf evidenzbasierte sowie transparente Entscheidungen.

Sibani Mngadi, Vorsitzender von SALBA, betonte, dass die Konzentration auf Einschränkungen sozialer Zusammenkünfte sinnvoll sei. Dass Tavernen, Bars und Restaurants unter Auflagen geöffnet bleiben können, ist wichtig für den Tourismussektor und die wirtschaftliche Erholung.

Die Branche lehnt pauschale Verkaufsverbote ab, solange gezielte und wirksame Maßnahmen verfügbar sind. Frühere Verbote führten zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden: Umsatzverluste von etwa 36 Milliarden Rand und 29 Milliarden Rand weniger Steuereinnahmen und mindestens 200.200 gefährdete Arbeitsplätze.

Zudem ist der illegale Alkoholhandel stark gewachsen. Die Verkaufszahlen übertrafen mittlerweile den kombinierten Wein- und Apfelweinsektor und verursachten Steuerausfälle von rund 11,3 Milliarden Rand.

Kurt Moore, CEO von SALBA, sieht die Beschleunigung des Impfprogramms als entscheidenden Schritt zur wirtschaftlichen Erholung. Die Industrie hat ihre logistische Unterstützung angeboten, um die Impfkampagne voranzubringen.

Langfristig möchte die Alkoholindustrie ein verlässlicher Partner sein, verantwortungsvollen Konsum fördern und gemeinsam mit der Regierung und der Zivilgesellschaft an einem nachhaltigen Sozialpakt arbeiten.

Ein weiterer interessanter Beitrag zu dem Thema findet sich im Weltspiegel vom 22. Mai 2021.