Auf der Garden Route: Bredasdorp nach Knysna für Feinschmecker und Naturliebhaber
Magazin | Journal Ausflug, Reisetipps, Südafrika
Jetzt aber los und weiter auf unserer kleinen Tour.
Fortsetzung Tag 2 – Von Bredasdorp nach Knysna
Nachdem wir zuletzt ausgiebig bei Jean Daneel in Napier gefrühstückt hatten (seine Weine übertreffen die Erwartungen), hielten wir zunächst am Shipwreck Museum Bredasdorp an. Hier hatten wir die Gelegenheit, einige faszinierende Exponate zu bewundern. Obwohl der Besuch nicht zwingend erforderlich ist, beeindruckt das Museum durch die liebevolle Präsentation. Geschichtliche Informationen werden durch Grafiken und originale Exponate lebendig gemacht, die begreiflich machen, wie viele Schiffe in dieser Region gesunken sind und wie viele Menschen dabei ihr Leben verloren.
Aloe Vera im Überfluss
Wir setzten unseren Weg auf der N2 fort, diesmal in Richtung Knysna. Auf halber Strecke hielten wir voller Freude bei Aloe Ferox in Albertinia an. Für Aloe-Anhänger ist dies ein absolutes Muss. Die Produkte, die aus dieser heilenden Pflanze gewonnen werden, bieten wir hier in einer Vielzahl an, darunter Nahrungsergänzungsmittel, Säfte und pflegende Produkte. Auch die kompetente Beratung lohnend, während die Preise für viele ein Schnäppchen darstellen. Mit einem Vorrat an Produkten machten wir uns auf den Weg zum Headlands House Guesthouse in den Knysna Heads. Die Aussicht auf den Indischen Ozean von unserem Zimmer war wie ein kleiner Traum.
Kulinarische Erlebnisse in Knysna
Je näher wir Knysna kamen, desto mehr stieg die Vorfreude auf unseren ersten Besuch bei Freshline Fisheries. Die Atmosphäre dort war einfach fantastisch, mit Live-Musik und großartiger Stimmung gab es ausgezeichneten Fisch. In dieser unprätentiösen, offenen Hafenkneipe erlebten wir genau, was wir uns erhofft hatten. Voller Zufriedenheit und Freude fielen wir schließlich ins Bett und fanden uns am nächsten Tag voller Vorfreude wieder.
Tag 3 - Wandern und Elefanten
Nach einer Nacht mit dem Klängen der Brandung und einem erlebnisreichen Frühstück ging es zum Knysna Elephant Park. Hier konnten wir den einzigartigen Dickhäutern ganz nahe sein. Es war beeindruckend, die Kraft des Rüssels zu spüren und gleichzeitig ihre Zartheit zu erleben. Nach dem Füttern konnten wir die Elefanten nach Herzenslust beobachten, was uns sehr berührte.
Robberg Nature Reserve zum Wandern in Plettenberg
Beseelt von all den Eindrücken trete wir unsere Wanderung im Robberg Nature Reserve an. Wählen Sie die mittlere von drei Routen; die Landschaft und die Meerblicke sind einfach überwältigend und bleiben in Erinnerung. Der Tag war voll an Eindrücken und sollte mit Bedacht genossen werden.
Am Abend, leicht erschöpft, erfreuten wir uns im Sirocco am Hafen an einer hervorragenden Küche. Angesichts des Drucks am nächsten Tag mussten wir zügig nach Hause fahren, waren aber entschlossen, im nächsten Jahr öfter solche Reisen zu unternehmen, sei es nur für ein paar Tage.
Ein kleiner Hinweis für alle, die mehr Zeit haben: Ein Zusatztag in Struisbaai oder Cape Agulhas wäre lohnenswert, denn das ist der südlichste Punkt Afrikas.