Von dunklem Rubinrot mit pinkem Rand im Glas entströmen dem Andreas Syrah wohl abgerundete und üppige Aromen reifer Waldbeeren mit verführerischen Anklängen feiner Gewürze, süßen Kirschen und getrockneter Pflaumen. Auch ein Hauch von feiner dunkler Schokolade und Kaffeebohnen lässt sich hier erschnuppern. Am Gaumen perfekt ausbalanciert, entfalten sich hier wundervolle Geschmacksnuancen aromatisch roter Früchte, herber Sauerkirschen, duftiger Himbeeren, feiner Gewürze und schwarzen Pfeffers. Im Abgang präsentiert sich ein fruchtbetontes und abgerundetes Säurespiel mit hervorragender Struktur und viel Körper.
Weinausbau
Mit viel Bedacht wurden die Trauben am frühen Morgen handgelesen und in den kühlen Keller transportiert. Dort wurde das beschädigte und verletzte Traubengut aussortiert, der Rest entrappt, gequetscht und in große Stahlfässer gepumpt. Hefe wurde zugesetzt und als die Fermentierung begann, wurde der Saft auf der Haut täglich drei bis vier Mal umgepumpt, um Farbe, Tannin und Geschmack zu extrahieren. Nach Beendigung der Gärung blieb der Wein weitere fünf bis acht Tage auf der Haut. Anschließend wurden Saft und Haut getrennt und die malolaktische Gärung fand im Holz statt. Der Wein durfte noch für 18 Monate in Barriques reifen.